Seit dem XVIII. Jahrhundert haben die Kanarischen Inseln Wissenschafter und Studenten aus der ganzen Welt angezogen. Heute ziehen die zahlreichen ökologischen Kleinodien Hunderttausende Naturliebhaber an. Einmalige Exemplare aus Flora und Fauna leben hier nebeneinander in einer überraschend abwechselnden Landschaft, so dass man nicht nur von einer typisch Kanarischen Landschaft sprechen kann.
Die Inseln belohnen ihre Besucher nicht nur mit einer Vielzahl von ökologischen Kleinodien - die sowohl auf den dichter bevölkerten Inseln, wie Gran Canaria und Teneriffa, wie auch auf den dünner besiedelten Inseln zu finden sind.
Auf El Hierro z.B. gibt es eine Vielzahl von ökologisch wertvollen Landstrichen. Auf den Kanaren sind vier der zehn Spanischen Nationalparks. Ein Umstand, der es mehr als rechtfertigt, den Inseln den Titel "Natural Sight", zu geben.
Darüber hinaus gibt es auf allen Insel viele naturbelassene Flächen, die einen besondere Schutz genießen. Die Kanarische Naturflächen Verordnung aus dem Jahr 1994, welche vom regionalen Parlament beschlossen wurde, sieht einen speziellen Schutz für einen hohen Prozentsatz der Inselfläche vor.
Besondere Rücksicht wird dabei auf die Naturschätze und ihre erhaltenswerten Erscheinungsformen genommen. Neben den National Parks von Las Cañadas del Teide, Garajonay, Caldera de Taburiente und Timanfaya, diese Liste könnte in Zukunft um Roque Nublo Park in Gran Canaria erweitert werden, gibt es noch Natur Parks, Landwirtschaftliche Parks, Natur Reservate, Natur Denkmäler, geschützte Landschaften und Stätten von wissenschaftlichem Interesse.
All das zeigt die Kanarische Realität, mit seinen vielen Gesichtern und seinen unzähligen Kontrasten.
Gleichzeitig existieren, bedingt durch die vulkanischen Landschaften, eine Vielzahl von mikro-klimatische Zonen. Von der wunderschönen vulkanischen Einöde von Timanfaya in Lanzarote, bis zum Schnee vom Teide auf Teneriffa, dem grünen Dschungel Garajonay auf La Goemera oder dem traditionellen Charme vom Caldera de Taburiente auf La Palma.
Macronesia. Die Inselgruppe ist vulkanischen Ursprungs. Sie liegt in einem Erdteil der Macaronesia genannt wird. Reich an Naturschätzen, gekennzeichnet durch eine Vielzahl endemische Arten an Flora und Fauna, die sonst nirgends auf der Welt vorkommen.
Auf Grund der vulkanischen Formationen und der unterschiedlich geologischen Entwicklungen, haben einige der Inseln eher weiche und niedrige Landschaftsformen, wie Lanzarote und Fuerteventura. Andere wiederum, wie Teneriffa und La Palma, sind sehr hoch. Sie alle aber kennzeichnet, Dank dem Einfluß der Meeresströmung und der Passatwinde, ein mildes Klima, so dass die Schätze der Natur, das ganze Jahr hindurch genossen werden können. Weiters ermöglichen die kurzen Distanzen, sowohl auf, wie zwischen den Inseln, in wenigen Stunden, die Vielfältigkeit der Kanaren zu genießen.
Wandern. Eine der zahlreichen Möglichkeiten die Natur auf den Kanaren zu genießen ist Wandern.
Heute werden von Naturliebhabern die alten Pfade der Insulaner, die vor der Motorisierung entstanden sind, genutzt. Man kann sich an ungewöhnlichen Orten in ihrer einzigartigen Ausstrahlung erfreuen.
Die meisten dieser Wege und Pfade sind gut markiert, trotzdem ist es nicht empfehlenswert, sie alleine zu gehen. Eine andere Möglichkeit die Natur der Kanaren zu genießen ist, an sogenannten Natur-Sportarten teilzunehmen. Sie werden keine schönere Kombination von Natur und Sport finden, wie auf den Kanaren. Vergessen Sie nicht die wachsenden Zahlen von ruralen Unterbringungsmöglichkeiten, die meist in der unmittelbaren Umgebung von Naturschauspielen zu finden sind. Vergessen Sie aber auch nicht, dass Sie trotz der Unterbringung in den vorzüglichen Hotels auf den Inseln, von dort aus auch diese Naturwunder entdecken und genießen können. Eine kurze Reise bringt Sie vom lebhaftesten Strandleben zu den ökologischen Wundern und Erlebnissen der Insel. Wenn Sie eine total andere Welt entdecken wollen - nur wenige Kilometer entfernt - haben Sie die Möglichkeit mit dem Schiff oder dem Flugzeug eine andere Insel zu besuchen.
Besonderer Dank an Consejería de Turismo y Transportes del Gobierno de Canarias