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Einhundert Jahre Sonne, Strand, Kultur und Tradition. So könnte eine Kurzfassung des Lebens im XX. Jahrhundert der Kanarischen Inseln lauten. Die Tourismusindustrie stieg von einhundert Touristen am Ende des XIX. Jahrhunderts, auf elf Millionen zu Beginn des neuen Jahrtausends an.
Die Gründung der Tourismusindustrie der Kanarischen Inseln datiert zurück bis ins XIX. Jahrhundert, als Europäer die Inseln entdeckten und ihre ersten Expeditionen dorthin organisierten. Berichte darüber sind in schwülstigen Schilderungen deutscher Naturalisten erhalten, wie z.B. Alexander von Humboldt, der über die Schönheit des Orotava Tales auf Teneriffa schwärmte.
Das war der Beginn der Tourismusindustrie als treibende Wirtschaftskraft der Kanaren. Tourismus wurde zur zum Nachrichtenwert. Die ersten Reiseführer wurden gleichzeitig mit der Errichtung der ersten Touristenanlagen gedruckt. Die Vorreiter waren die beiden Hauptstädte von Gran Canaria und Teneriffa, Las Palmas und Santa Cruz. Sie wurden für den Bau der ersten Hotels ausgewählt, da sie in der Nähe des Hafens lagen, der damals die einzige Anbindung zur Außenwelt darstellte.
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